Brautstrauß


Traditionell ist es allein die Aufgabe des Bräutigams, den Brautstrauß auszusuchen, zu kaufen und ihn der Braut erst vor oder in der Kirche zu überreichen.

Im Zuge der Hochzeitstafel kommt dem Brautstrauß insofern Bedeutung zu, als die Braut diesen nie unbeaufsichtigt lassen darf. Gelingt es jemandem, den Brautstrauß mit Geschick (natürlich gewaltlos) zu erhaschen, hat er damit auch die Braut „gestohlen“ und es kommt zum Hochzeitsbrauch des „Brautstehlens“.

Zum Ende der Hochzeitsfeier hat der Brautstrauß eine weitere Bedeutung über den Brauch des Brautstrauß werfens. Dabei versammeln sich alle unverheirateten Frauen hinter der Braut und diese wirft den Brautstrauß blind in die Menge. Der Mär nach soll die nächste Braut werden, wer den Strauß fängt.